Category Archives: Business- und Geschäftskorrespondenz

Anfrage beim Arbeitgeber für eine Nebenbeschäftigung

Als Arbeitnehmer kann man sich hier und da auch in der verbleibenden Freizeit um eine Nebenbeschäftigung bemühen, um seine finanzielle Situation aufzubessern. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass in bestimmten Situationen dieses mit dem Arbeitgeber abzustimmen ist. Grundsätzlich ist eine Nebentätigkeit jedoch zulässig, soweit keine Beeinträchtigung des Arbeitsverhältnisses gegeben ist.
Manche Arbeitgeber meinen, Nebenjobs ihrer Arbeitnehmer entscheiden oder gar verbieten zu dürfen. Das ist jedoch prinzipiell falsch und unzulässig. Im Arbeitsvertrag verpflichtet sich ein Arbeitnehmer nur zur einer Leistung der „versprochenen Dienste“ (§611 Absatz 1 BGB). Er ist nicht verpflichtet, dem Arbeitgeber seine gesamte Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen. Generell ist jedoch eine Nebentätigkeit nicht zulässig, sobald eine Konkurrenztätigkeit vorhanden ist. Arbeitet man beispielsweise hauptberuflich im Abverkauf von Backwaren, so kann man nicht in der Backstube eines anderen Unternehmens arbeiten – was auch einleuchtend ist.
Dieses kostenlose und schnell anpassbare Textmuster dient als Absicherung vor dem Arbeitgeber, um etwaige Probleme vorab zu vermeiden.

Kündigung von Zusatzoptionen

Es ist hier und da zu beobachten, dass Verkäufer von Kommunikations- und Telesparten ohne den Kunden vollständig darüber aufzuklären, kleine Zusatzoptionen mit verkaufen.
Diese Optionen sind oft nicht erwünscht oder haben keinen eigentlichen Verwendungszweck für den verbrauchenden Kunden. Hier gilt es entsprechend schnell und innerhalb von 14 Werktagen nach Abschluss und erfolgter Übermittlung der Vertragsdaten umgehend zu reagieren, um unnötige Mehrkosten und Ärger zu vermeiden. Unseriöse Berater buchen oft ohne Aufklärung und Nachfragen diese Optionen zusätzlich und spekulieren auf Nichtreaktion der Kunden. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass vorerst kostenlose Optionen in TV/Telefonie/Internet sich stillschweigend um mehrere Monate verbindlich verlängern können. Daher hier ein Textbeispiel, wie sich Ärger und Mehraufwendungen vermeiden lassen, indem man einfach diese Mustervorlage für sich anpasst und zügig per Fax oder Post versendet.

Mit Auskunftsersuchen Daten und Informationen von Unternehmen und Behörden abrufen

Viele Institutionen haben die Daten von einem selbst, die man tatsächlich auch einfach einmal eben so abfragen kann. Mindestens einmal im Jahr kann man kostenlos von Unternehmen und Behörden den eigenen, dort jeweils gespeicherten Datensatz abrufen und auch gegebenenfalls eine Löschung veranlassen. Nach §34 des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) kann man auf eine Begründung der Anfrage als Verbraucher komplett verzichten und einfach neugierig sein.
Deine Daten. Deine Angelegenheit. Deine Privatsphäre.
Auch die jeweiligen Meldeämter, Polizeibehörden oder Mobilfunkanbieter geben mit einem formlosen Anschreiben über die jeweiligen Daten und die Empfänger Auskunft, da sie dazu zwingend verpflichtet sind. Da man sich an die Aufsichtsbehörde bzw. an die Landesdatenschutzbehörde wenden kann, falls nach gesetzter Frist keine Auskunft erfolgt, ist die Aussicht auf Auskunft sehr hoch. Anbieter im mobilen Bereich speichern heute neben dem jeweiligen Kommunikationsverhalten auch Bewegungsprofile mithilfe der genutzten Funkzellen. Unternehmen aus dem Alltag haben der Bitte um Auskunft des Sachverhalts selbstverständlich ebenfalls nachzukommen, um hier etwaigen Adresshändlern auf die Spur zu kommen, denen man nicht bewusst die Erlaubnis mit dem Umgang seiner Daten gegeben hat. Hier wäre ein Widerspruch bzw. die Löschung eine mögliche Folge. Daten, wie z.B. Name, Anschrift und Geburtsdaten können von Firmen und anderweitigen Unternehmungen für eigene Werbeaktionen ohne Einwilligung genutzt werden. Dazu hier ein Textmuster für unterschiedliche Abfragen von Datensätzen als Auskunftsersuchen.

Entbindung von Administrationsrechten aktiver Fanpages/Konten

Viele Unternehmen haben bereits „Social Media kundige“ Mitarbeiter, die in dem ein oder anderen Marketingprojekt eine Fanpage oder Konto in sozialen Netzwerken eröffnet haben. Derzeit ist noch oft hier und da zu beobachten, dass die Unternehmen die Übersicht verlieren und ehemalige Arbeitnehmer oder Geschäftspartner immer noch über entsprechende Rechte verfügen. Hier sollte man z.B. bei Veränderungen so fair sein, die jeweiligen Ansprechpartner offiziell mit schriftlichem Formular zu kontaktieren.
Generell ist es zu empfehlen, sich in diesen und ähnlichen Fällen abzusichern, indem man sich dazu direkt äußert oder ggf. mit einem Social Media Berater und/oder Anwalt über eine jeweilige Entpflichtung spricht. Diese Textvorlage ist aus Sicht des nach Entpflichtung Suchenden, der Mustertext spezifisch auf Facebook Fanpages bezogen.

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