Category Archives: Wider-/Einsprüche

Reaktion auf unzureichende Antwort einer Haus- bzw. Mietverwaltung

Häh?…nachdem man eine Betriebskostenabrechnung nicht verstanden hat, bat man um Klärung. Als Antwort kommen von der Verwaltung Floskeln, Empfehlungen und Interpretationen, die den einen oder anderen Mieter emotional beschäftigen. Was nun zu tun? Mieterschutz- und Betriebskostenvereine geben dem Mieter recht, dass eine Abrechnung klar und schlüssig, wie auch gesetzlich festgelegt, darzulegen ist. Daher hier eine Textidee als Vorschlag, um auf weiter unverständliche Schreiben zügig zu reagieren. Weiterhin gilt es, bei derartigen Missverständnissen je nach „Schieflage“ immer Hilfe von Dritten anzunehmen und den Rat von Profis einzuholen. Ein Anwalt mit dem Schwerpunkt Mietrecht kann hier auch recht hilfreich sein.

Einspruch gegen Betriebskostenabrechnung – Anforderung einer Korrektur

Eine unverständliche Abrechnung der Betriebskosten bedarf einer Klärung zwischen Vermieter, Hausverwaltung, Eigentümer und Mieter. Sollte man hier keine Zahlen schlüssig und Werte nachvollziehbar ermitteln können, ist eine Anfrage bei Mieterschutzvereinigungen für Interpretationen und Erklärungen nicht unangebracht, die hier gegenüber Mietern sehr behilflich sein können. Heizung, Hausmeister, Wasserverbrauch und Beleuchtung sind Schlüsselworte, auf die es als Zahlender zu achten gilt. Mithilfe von Abrechnungen aus vergangenen Jahren lassen sich hier gegebenenfalls Unregelmäßigkeiten festhalten und entsprechend anmahnen. Bei Unsicherheit kann sich immer ein Rat von Sachverständigen eingeholt werden. Dieser Textvorschlag hat als Beispiel für einen Einspruch, mehrere Punkte einer möglichen Korrekturanforderung an die Verwaltung der Mieteinheiten aufgelistet. Man kann ggf. im Abgleich mit der eigenen Situation den Textinhalt mit seinen jeweiligen Informationen anpassen.

Aufhebung einer Einzugsermächtigung

Die Beendigung einer vergebenen Einzugsermächtigung an eine einziehende Instanz ist durch den Widerruf bzw. Beendigung der Ermächtigung gewährleistet. Diese sollte möglichst schriftlich erteilt und von dem ehemaligen Zahlungsempfänger bestätigt werden. Oft erübrigt sich diese schriftliche Widerrufung bei Beendigung oder Kündigung von Verträgen (z.B. Mietvertrag), da die Kündigung an sich die Beendigung des Verhältnisses dokumentiert. Ist man mit einer weiteren Abbuchung nicht einverstanden, kann man die Lastschrift innerhalb von sechs Wochen bei der zuständigen Bank widerrufen. Der eingezogene Geldbetrag wird dann auf das Konto zurückgebucht.

Einfacher Vertragsrücktritt

Da ist man auf einen scheinbar guten Handel eingegangen, um kurz danach festzustellen, dass es doch nicht im eigenen Interesse ist. Hier hilft nur ein förmlicher Rücktritt, der jedoch fristgerecht gestellt sein muss. Gegebenenfalls nimmt man den rechtlichen Rat von einem Juristen in Anspruch und versendet den Vertragsrücktritt per Einschreiben. Prinzipiell sollte jede seriöse Vereinbarung eine kulante Handhabung vor Erbringung einer Leistung gewährleisten. Sollten die jeweiligen Fälle fragwürdig sein und auf irreführender Werbung beruhen, lohnt auch die Informationseingabe in der jeweiligen Verbraucherzentrale.

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