Formloser Antrag für Übernahme von Betriebskosten bei Ämtern/Behörden für Empfänger von Sozialleistungen

Vielen Empfängern von Hartz IV oder sonstigen Sozialleistungen ist es leider nicht möglich, den steigenden Energiekosten dauerhaft gerecht zu werden, wodurch Hilfe unablässig ist. Hier ist eine Vorlage gegeben, die entsprechend mit eigenen Daten auf einem Computer mit Word oder anderen Textprogrammen zügig ergänzt werden kann. Zuvor gilt es natürlich, aktuelle Informationen höflich vor Ort beim jeweiligen Ansprechpartner vom Arbeitsamt oder Behörde einzuholen.

Hier klicken für PDF-Ansicht:

formlos_antrag-kostenerstattung_betriebskosten_deutschlvorlage0410.pdf

8 Responses to Formloser Antrag für Übernahme von Betriebskosten bei Ämtern/Behörden für Empfänger von Sozialleistungen

  1. Karl-Heinz Filz sagt:

    Guten Tag,
    solch ein Antrag wie sie da haben brauche ich nicht zu stellen, im Hartz 4 Haus von Strausberg gibt es ein Vordruck, es ist ein Din 4 Seite.

    MfG Karl-Heinz Filz

    • Karl-Heinz Filz sagt:

      Guten Tag,

      habe es aber trotzdem mal gemacht und es hat funktioniert, ohne wen und aber.

      MfG Karl-Heinz Filz

  2. Markus sagt:

    das ist richtig
    aber als ergänzung nich schlecht

  3. creezy sagt:

    „… höflich vor Ort …”

    Sind wir jetzt schon soweit, dass man Bezugsempfänger Höflichkeit diktieren will, weil man ihnen nicht einmal das mehr zutraut? Entschuldigen Sie bitte, aber ich finde dieses Wort sehr befremdlich!

  4. Drücker Nina sagt:

    sehr hilfreich

  5. Egbert Magunski sagt:

    Ich beziehe mit meiner Frau seit 4 Jahren die Grundsicherung. Bisher wurden die Beytriebskosten für unsere 84 qm grosse Wohnung immer nach Vorlage komplett übernommen. Nachdem ich jetzt eine neue Mietbescheinigung vorlegen musste, wurden mir die monatlichen Betriebskosten gekürzt, da mir diese nur für höchstens 65 qm für 2 Personen zustehen würden.
    Weiss jemand, ob dies gesetzlich gerechtfertigt ist?

    • Anna sagt:

      Regional unterschiedlich. Aber ja, 84qm für zwei Personen ist definitiv kein angemessener Wohnraum (im Sinne der Hilfebedürftigkeit). Wir leben mit zwei kleinen Kindern,also zu viert, in einer 3-Zimmer Wohnung mit 70qm. Und wir gehen beide arbeiten…

      Ich glaube bei Hartz 4 ist angemessener Wohnraum etwa so bewertet:

      1 Person = 45qm
      Jede weitere Person im Haushalt bringt nochmal 15qm oben drauf.
      (korrigiert mich wenn ich falsch liege)

      Ihr habt da also echt ein Luxusproblem 😉

      Grüße

    • Medusa sagt:

      Dies ist rechtswidrig.
      Das Amt muss eure Miete und auch eine etwaige Jahreskosten-Nachzahlung in vollem Umfang übernehmen, wurdet ihr nicht ordnungsgemäß zur „Senkung der Mietkosten binnen 6 Monaten“ aufgefordert.

      Wurdet ihr zur Senkung eurer Miete binnen 6 Monaten aufgefordert? Nein? Dann muss die tatsächliche Miete und die komplette Jahreskosten-Nachzahlung weiterhin übernommen werden.

      1 Monat Widerrufsfrist verstrichen?
      Dann „Überprüfungsantrag“ stellen, welcher jederzeit, zumindest heute wohl ab Fehlentscheidung bis zum letzten Tag des Folgejahres möglich ist, also nicht an sehr kurze Fristen gebunden ist und vom Sachbearbeiter statt von der Rechtsabteilung im Jobcenter bearbeitet wird.

      Widersprüche wirken sich verzögernd aus, da sie in die oftmals überlastete Rechtsabteilung weitergeleitet werden, wo die Bearbeitung idR. länger als die max. zulässigen 3 Monate in Anspruch nimmt (nach 3 Monaten Untätigkeitsklage einreichen). Jeder zweite Bescheid ist ja bekanntlich fehlerhaft. Man empfahl mir, am besten Überprüfungsanträge zu stellen. Ein Anwalt kann einen Überprüfungsantrag sogar umerklären in einen WS, so er innerhalb eines Monats erfolgt war. Der Leistungsempfänger ist ja juristischer Laie.

      Überprüfungsantrag:
      Betreff: Überprüfungsantrag zu den Bescheiden (Auflistung aller Bescheide mit Datum mit zu niedrig bewilligten Mietkosten)

      Wir beantragen, die Differenz zw. bewilligtem Mietkostenzuschuss und tatsächlicher Miete ab dem 1.xx.2016 … zu zahlen.
      Wir haben nie vorschriftsgemäß eine Aufforderung zur Senkung der Mietkosten + 6 Monate Wartezeit in welcher die angeblich überhöhte Miete noch weitergezahlt werden muss erhalten. Daher sind Sie rechtlich dazu verpflichtet, rückwirkend ab dem … die Differenz zur tatsächlichen Miete unverzüglich nachzuzahlen. Anderenfalls werden die zu Unrecht gekürzten Beträge auf dem Rechtsweg eingeklagt.

      Beratungshilfeschein beim Amtsgericht holen und damit zum Sozialrechtsanwalt gehen, welcher eventuell 15 EUR für seine Tätigkeit verlangen könnte und darf.

      Ich habe ungefähr zweitausend Euro Nachzahlung erhalten, als ich mich allein zur Wehr gesetzt habe. Mir wurde erst spät bekannt, dass dieser Formfehler (fehlende Aufforderung zur Mietkostensenkung + 6 Monate) zur Verpflichtung führt, die vollen Mietkosten zu tragen. Meine Überprüfungsanträge waren somit erfolgreich.

      Am Rande: Absurd anzunehmen, man könne seinen Vermieter dazu bewegen, die Miete zu senken, oder ein Ehepaar würde einen Untermieter bei sich aufnehmen, womöglich wenn in der Wohnung noch nicht mal ein drittes Zimmer zum Bezug für diesen zur Verfügung steht. In einer Großstadt wie Berlin findet man auch in 6 Monaten keine Wohnung, die so billig ist, dass sie die utopisch niedrig angesetzte Miete nicht überschreitet.

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